Frage 1 von 23
Nr. 10
Runde beendenFrage 1 von 23
Nr. 10
Runde beenden1. Als Ersatz bei Verlust, 2. zum Verwarpen oder Verkatten, 3. um unterschiedliche Ankergründe berücksichtigen zu können, 4. um bei schwerem Wetter oder in Tidengewässern vor 2 Ankern liegen zu können.
Es soll die Ankertrosse auf den Grund ziehen, damit der Anker nicht durch einen zu steilen Winkel aus dem Grund gebrochen wird. Es wirkt ruckdämpfend.
Damit der Zug auf den Anker nicht zu steil wird.
1. Sand, Schlick, weicher Ton und Lehm, 2. harter Ton und Lehm, 3. steinige, verkrautete und stark schlammige Böden.
1. Der Ankerplatz sollte Schutz vor Wind und Wellen bieten. 2. Auf ausreichenden Platz zum Schwojen achten. 3. Mögliche Winddrehungen einplanen.
Steinige, verkrautete und stark schlammige Böden.
Mit einem Reitgewicht, um so den Anker besser am Boden zu halten.
1. Mehr Trosse oder Kette stecken, 2. Reitgewicht verwenden.
Den Stockanker, weil er sich insbesondere auch aufgrund seines höheren Gewichtes besser eingräbt.
1. Sie zeigt die Lage des Ankers an. 2. Mit der Trippleine kann das Bergen eines unklaren Ankers unterstützt werden.
1. Vibration von Kette oder Trosse prüfen, 2. Einrucken des Ankers prüfen, 3. durch wiederholte Peilungen und ggf. Schätzungen des Abstands zu anderen Schiffen oder zu Landmarken, 4. falls GPS vorhanden ist, die Ankeralarmfunktion einschalten.
1. Patentanker , 2. Stockanker (einklappbarer Stock), 3. Draggen (klappbare Flunken), 4. Pflugscharanker .
Bruce-Anker, CQR-Anker, Danforth-Anker, D'Hone-Anker.
1. Die Kette unterstützt das Eingraben, verkleinert den Schwojeraum, wirkt ruckdämpfend, kann nicht an Steinen durchscheuern und erhöht die Haltekraft des Ankers. 2. Es wird zwischen Anker und Leine ein Kettenvorlauf von 3 bis 5 m gefahren.
1. Knoten reduzieren die Bruchlast einer Leine um bis zu 50 %. 2. Damit die Kette im Notfall schnell gekappt werden kann.
Ich ankere auf hellem Wasser. Begründung: Der Grund ist hier sandig, der Anker hält gut. Dunkler Grund weist auf Bewuchs hin, wo der Anker schlecht hält.
Die Leine könnte mit dem Anker vertörnen und dadurch das Eingraben des Ankers verhindern. Der Anker würde dann nicht halten.
Sog und Hecksee können das eigene Boot erheblich gefährden.
Bei einer Kursänderung schwenkt das Heck deutlich in die entgegengesetzte Richtung aus, also nach Backbord bei einer Kursänderung nach Steuerbord und umgekehrt.
Abhängig von Schiffstyp und -größe, Beladungszustand und Ausgangsgeschwindigkeit ist mit der 8- bis 12fachen Schiffslänge und bis zu 8 bis 12 Minuten Dauer (z. B. ein 300 m langes Containerschiff voll abgeladen mit 24 kn: Stoppstrecke ca. 2 sm, Stoppzeit ca. 12 Minuten) zu rechnen.
Der Steven bewegt sich in Richtung der Hartruderlage, das Heck schlägt relativ weit zur entgegengesetzten Richtung aus. Das Schiff verlässt mit seinem Heck erst nach mehreren Schiffslängen seine bisherige Kurslinie, bewegt sich also zunächst in der alten Kursrichtung fort. Diese Strecke kann bei 300 m langen Containerschiffen 1,5 bis 2,5 Schiffslängen, d. h. ca. 500 bis 600 m betragen.
Sichtbeschränkung nach voraus maximal 2 Schiffslängen oder 500 m.
Von SKS Lotse erstellt, nicht Teil des amtlichen Fragenkatalogs. Maßgeblich ist die amtliche Antwort.
Auf großen Schiffen liegt die Brücke oft weit achtern. Davor versperren hohe Aufbauten oder gestapelte Container den Blick nach unten auf das Wasser. Vor dem Bug liegt deshalb ein toter Winkel, in dem ein kleines Boot von der Brücke aus nicht zu sehen ist.
Wie groß dieser tote Winkel sein darf, ist für den Bau der Schiffe international begrenzt (SOLAS Kap. V, Regel 22) – auf höchstens 2 Schiffslängen oder 500 m, je nachdem, was kleiner ist.
Dieser Höchstwert ist das, womit Sie mindestens rechnen müssen. Bis zu dieser Entfernung vor dem Steven können Sie unsichtbar sein.
Durch einen möglichst hoch und fest angebrachten passiven Radarreflektor bzw. besser noch durch einen "aktiven" Radarreflektor.